Betriebliches Gesundheitsmanagement

Präsenz oder Digital – In der heutigen Arbeitswelt sind insbesondere drei Trends zu beobachten, die in einem engen Zusammenhang mit dem Thema Gesundheit im Betrieb stehen und elementar für den wirtschaftlichen Erfolg einer Organisation sind.

Die Globalisierung

Der wirtschaftliche Strukturwandel

Der demografische Wandel

Die Globalisierung steigert den nationalen und internationalen Wettbewerb. Organisations- und insbesondere Kommunikationsprozesse verändern sich sehr schnell. Dies bedeutet für die Menschen in den Unternehmen eine erhöhte Anpassungsfähigkeit und in der Regel lebenslanges Lernen um die Anforderungen auch in Zukunft erfolgreich zu bewältigen.

Der wirtschaftliche Strukturwandel mit den Themen Rationalisierung, Technisierung und Flexibilisierung bringt eine in aktuellen Daten gut belegte Zunahme an psychischen Belastungen mit sich.

Der Demografische Wandel bedeutet die Alterung der Gesellschaft einhergehend mit einer höheren Lebenserwartung und einer Erhöhung des Renteneintrittsalters. Für Organisationen ist es daher von großer Bedeutung, die eigenen Mitarbeiter/-innen möglichst lange gesund zu halten und somit leistungsfähig.

Hieraus ergeben sich drei große Zielfelder für Ihre Organisation, die bei strategischer Verfolgung, in Zukunft einen wichtigen Beitrag für gesunde und starke Organisationen leisten werden

Interne Probleme & Herausforderungen

  • Krankenstand
  • Unfälle
  • Mitarbeiterfluktuation
  • Zufriedenheit/Engagement
  • Leistungsfähigkeit
  • Langzeiterkrankungen
Betriebliche & gesellschaftliche Herausforderungen

  • Demografie
  • Erhalt der Arbeitsfähigkeit bis ins hohe Alter
  • Fachkräftemangel
  • Zunahme an psychischen Belastungen
Betriebliche Sozialleistungen

  • Angebote der Betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Förderung der Teamarbeit
  • Verbesserung der Unternehmenskultur
  • Imageverbesserung
  • Vorteile im Recruiting neuer Mitarbeiter/-innen (BSA/DHfPG)

Wir unterstützen Sie dabei, ein strategisches Betriebliches Gesundheitsmanagement aufzubauen und abgestimmt auf den Bedarf Ihrer Organisation erfolgreich in die bestehenden Organisationsprozesse zu integrieren. Dabei orientieren wir uns an den Empfehlungen der führenden Fachgesellschaften und dem Leitfaden Prävention der Krankenkassen. Basierend auf dem PDCA-Zyklus arbeiten wir mit einem 6-Phasen-Modell der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement.

Je nach Umfang und Tiefe Ihrer bisherigen Maßnahmen in Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung oder Betrieblichem Gesundheitsmanagement, ergänzen wir von der BGM-Prozessberatung über die Moderation der Gesundheitszirkel bis zur Durchführung spezifischer Trainings wie beispielsweise „Gesundes Führen“. Die Inhalte werden auf die Wünsche und insbesondere auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnitten und können an dem Ort Ihrer Wahl stattfinden.

Analog und Digital.

Phase 1 – Bedarfsbestimmung

Die erste Phase des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) hilft Ihnen innerhalb Ihrer Organisation ein gemeinsames Grundverständnis zum Thema Gesundheit im Betrieb zu entwickeln. Neben der Grundsatzentscheidung für ein BGM wird hier die Auswahl strategisch wichtiger Teilnehmer des obersten Steuerungskreises getroffen.

Ein gemeinsames Leitbild „Gesundheit“ und eine erste Zielsetzung helfen den Verantwortlichen innerhalb Ihrer Organisation sehr spezifisch in der weiteren Planung vorzugehen und somit ressourcenschonend zu agieren.

  • Gemeinsam analysieren wir Ihren „Status Quo“ und richten den Prozess auf die Unternehmensziele aus. Denn BGM ist nur dann erfolgreich, wenn es Ihre individuellen Unternehmensziele unterstützt.
  • Sie entscheiden auf Basis möglicher „BGM-Cases“, ob und in welcher Tiefe Sie das Thema BGM in Ihrer Organisation umsetzen wollen.
  • Sie erlernen den Steuerungskreis für das BGM strategisch sinnvoll zu besetzen und einzusetzen.
  • Sie entwickeln partizipativ, ein gemeinsames „Leitbild Gesundheit“ und legen damit den Grundstein für ein erfolgreiches und nachhaltiges Gesundheitsmanagement.
  • Sie entwickeln eine erste Zielsetzung unter Berücksichtigung der grundsätzlichen Unternehmensziele und setzen Ihre (BGM) – Ressourcen somit immer im Interesse des Organisationserfolges ein.

BGM-Check und Strategieworkshop

  • Dieses Modul dient der Grundsatzentscheidung für ein BGM. Diese wird in der Regel durch die Unternehmensleitung und verschiedener strategisch wichtiger Personen (HR-Verantwortlichen, Betriebsrat, Betriebsleitung usw.) im Unternehmen getroffen.
  • Es dient der Erarbeitung von verschiedenen organisationsrelevanten BGM – Cases auf Basis Ihrer bisherigen Erfahrungen und den aktuellen Trends in der Arbeitswelt
  • Im Anschluss werden Tiefe und Umfang Ihres BGM festgelegt und die erste Sitzung des Steuerkreis „Gesundheit“ vorbereitet

Entwicklung eines gemeinsamen „Leitbild Gesundheit“

  • Dieses Modul dient der Erarbeitung eines partizipativ entwickelten organisationsspezifischen Verständnisses von Gesundheit im Betrieb
  • Es bildet die Grundlage für die im weiteren Verlauf initiierten Maßnahmen und Handlungsschwerpunkte
  • Neuen und bestehenden Mitarbeitern dient das Leitbild als Orientierung und stellt eine klare Positionierung Ihrer Organisationsleitung dar.

Dies ist insbesondere wichtig für die nachhaltig strategische Umsetzung Ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Phase 2 und 3 – Analyse und Maßnahmeplanung

Die zweite Phase des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) bildet die Grundlage für Ihre Interventionen.

Die Analysemethoden richten sich nach Ihrer ersten Zielsetzung aus Phase 1. Beispielsweise bringt eine Fehlzeitenanalyse wichtige Informationen für die weitere Planung von Interventionen.  Hier unterstützen wir Sie in der sinnvollen Auswahl, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Analysen. In enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitsschutz werden auch die bestehenden Gefährdungsbeurteilungen in die Auswertung einbezogen.

  • Sie analysieren den Status Quo zielgerichtet und ressourcenschonend
  • Sie erhalten eine valide Entscheidungsgrundlage für Ihre weitere Maßnahmenplanung
  • Sie stellen sicher, dass die folgenden Maßnahmen auch tatsächlich Ihre Unternehmensstrategie unterstützen
  • Sie geben ein positives Signal an Ihre Mitarbeiter/-innen, indem Sie die bestehenden Herausforderungen und Potenziale erheben

Inhalte

Analyse 1: Mitarbeiterbefragung

  • Beratung zu Inhalt, Aufbau und Vorgehensweise der Befragung
  • Auswertung der Ergebnisse und Ableitung von Empfehlungen
  • Vorstellung der Ergebnisse und Empfehlungen im Steuerungskreis

Analyse 2: Experteninterviews

  • Partizipation strategischer Personen in Bezug auf die Gesundheit der Mitarbeiter/-innen
  • Strukturiertes Interview mittels Interviewleitfaden
  • Auswertung der Ergebnisse und Ableitung von Empfehlungen für das weitere Vorgehen
  • Vorstellung der Ergebnisse und Empfehlungen im Steuerungskreis

Analyse 3: Fehlzeitenstatistik

  • Beratung und Durchführung der Auswertung
  • Beratung zur sinnvollen Erweiterung der Statistik
  • Beratung zum Thema Kennzahlensystem im BGM
  • Ableitung von Empfehlungen
  • Vorstellung der Ergebnisse und Empfehlungen im Steuerungskreis
  • Ergänzung durch einen Gesundheitsbericht einer Krankenkasse

Analyse 4: Gesundheitszirkel

  • Beratung zur sinnvollen Besetzung des Gesundheitszirkels
  • Moderation des Gesundheitszirkels
  • Erarbeitung der relevanten Themen mit den Teilnehmern
  • Ableitung von Maßnahmenempfehlungen für den Steuerungskreis

Analyse 5: Arbeitsplatz- und Tätigkeitsanalysen

  • Sie erhalten konkrete Aussagen zu Belastungen und Beanspruchungen
  • Auf Basis der Ergebnisse setzen wir mit Ihnen gemeinsam nötige und sinnvolle Verbesserungen um
  • Unsere niederschwellige Vorgehensweise sichert Ihnen eine sehr hohe Mitarbeiterbeteiligung und somit die Akzeptanz für die Veränderungen

Phase 4 – Umsetzung

In der vierten Phase des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) werden die geplanten Maßnahmen umgesetzt.

Die gewählten Interventionen richten sich nach den individuellen Bedürfnissen Ihres Unternehmens und ergeben sich aus den Analyseergebnissen.

Wir unterstützen Sie in dieser Phase von der Beratung zum BGM-Prozess bis zur Maßnahmenumsetzung. Hierbei entwickeln wir gemeinsam mit dem https://www.kinetic-plus.de Netzwerk individuell für Sie genau die Maßnahmen, die Sie zu Ihren organisationalen „Gesundheitszielen“ führen. Von der Sensibilisierung beispielsweise auf einem Gesundheitstag über Präventionskurse bis zum Thema gesundes Führen.

  • Sie setzen die Interventionen zielgerichtet und ressourcenschonend um
  • Sie erreichen die für Ihr Unternehmen und für das spezifische Thema relevanten Personengruppen
  • Sie agieren auf Basis spezifischer Analysen und vermeiden Fehlinvestitionen
  • Ihre Führungskräfte werden als wichtige Multiplikatoren eingebunden

Phase 5 und 6 – Evalutation und Nachhaltigkeit

Die fünfte und sechste Phase des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) bilden den Übergang in die Verankerung der Maßnahmen in die Unternehmensstrukturen.

Die Evaluationsmethoden richten sich nach den in Phase 2 gewählten Methoden und des in Phase 3 festgelegten Evaluationskonzepts. Hier unterstützen wir Sie in der sinnvollen Auswahl, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Interventionen.

  • Sie evaluieren die durchgeführten Maßnahmen zielgerichtet und ressourcenschonend
  • Sie erhalten eine valide Entscheidungsgrundlage für die Veränderung bzw. Fortführung der Maßnahmen (Nachhaltigkeit)
  • Sie verändern die gesundheitsförderlichen Strukturen in Ihrem Unternehmen nachhaltig